
Von den 76 neuen Wohneinheiten, die in 2010 gebaut wurden, waren 26 Einfamilienhäuser, vier mehr als noch im Jahr zuvor. Zweifamilienhäuser entstanden nur zwei, genau so viele wie 2009. Gleich blieben auch die Zahlen der Doppelhaushälften (4) und der Mehrfamilienhäuser (2). Letztgenannte zählen jedoch zusammen 42 Wohneinheiten, 23 waren es im Vorjahr in dieser Kategorie. Der Ausbau von Wohnungen in vorhandenen Gebäuden – das sind Dachbodenausbauten oder neue Wohnungen in Bauernhäusern und Scheunen – summierte sich im letzten Jahr nur auf drei, in 2009 waren es noch 20.
„Mit 76 neuen Wohneinheiten nimmt das Volumen im dritten Jahr in Folge zu. Die Talsohle scheint durchschritten“, beschreibt Flohr die Entwicklung. Der Trend wird bestätigt durch die wieder angestiegene Zahl von Bauanträgen: 2010 wurden 263 bearbeitet, 49 mehr als noch im Jahr zuvor. Zu Euphorie gäben die aktuellen Zahlen jedoch noch keinen Anlass. „Auch wenn wir optimistisch auf 2011 blicken, sind wir doch von dem Niveau, das wir Anfang des Jahrtausends erreicht hatten, noch weit entfernt“, ergänzte Bauamtsleiter Jürgen Keil. In 2002 entstanden in Halle 218 Wohneinheiten neu, in 2000 waren es sogar 228 gewesen.