Witte warnt Bauherren vor Mehrwertsteuer-Falle:
„Schnellentschlossene können
mehrere Tausend Euro sparen“
Baugebiet Bachweide: Erster Infoabend gut besucht

Halle (Westf.). 30. Mai 2006. Etwa 160.000 Euro investiert Halles Energieversorgerin Technische Werke Osning GmbH (TWO) in den Anschluss des Neubaugebiets Bachweide an die Haller Versorgungsnetze für Erdgas, Strom und Trinkwasser. Dies berichtete jetzt TWO-Vertriebsleiter Karl-Heinz Wöstmann beim ersten Infoabend für Bauherren.

Mehr als 20 Interessenten trafen sich am Vorabend des Vaterstags im Saal des Haller Rathauses. Heinz-Udo Lakemper von der Stadt informierte über die Grundstücke und den Bauzeitplan. Die Erschließungsarbeiten laufen, ab Anfang Juli können die ersten Häuser gebaut werden. Besonders interessierte die Bauherren das Thema Bodensanierung. Jürgen Keil, Fachbereichsleiter im Rathaus, berichtete, dass die vorliegenden Gutachten den Grund­stücken eine optimale Sanierung bescheinigen: „Die Werte liegen überall unter den zulässigen Grenzwerten und teilweise sogar unter dem, was in Bodenproben auf unbelasteten Grundstücken zu finden ist.“ Die Gutachten könnten jederzeit im Rathaus eingesehen werden.

Burkhard Witte, Vertriebsleiter von Bauträger Bethel stellte den Besuchern des Infoabends vor, welche der über 70 Viebrockhäuser in der Bachweide errichtet werden können: „Der Bebauungsplan lässt viele Möglichkeiten zu.“ Witte berichtete auch, dass der Bachweide-Zeitplan mit einem Baubeginn ab Anfang Juli erlaube, noch in diesem Jahr ins neue Haus einzuziehen. Witte: „Das ist wichtig, weil man mehrere Tausend Euro sparen kann, wenn man vor Jahresende die Endabrechnung in Händen hält.“ Die Mehrwertsteuer wird am 1. Januar 2007 um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent steigen. Wer an dieser Stelle sparen wolle, müsse jedoch seine Termine absolut im Griff haben. Witte empfahl den anwesenden Bauherren: „Wählen Sie nur einen Baupartner aus, der mit einer Bürgschaft garantiert, dass er vor dem Jahresende fertig wird.“

Die Bachweide – mit rund 100 Grundstücken eines der größten Haller Baugebiete aller Zeiten – wird von der örtlichen Netzbetreiberin TWO von zwei Seiten an die bestehenden Netze angeschlossen. Wöstmann: „So können wir eine maximale Versorgungssicherheit bieten.“

Mit der Resonanz auf den ersten Infoabend waren die Referenten mehr als zufrieden. Weil einige Bauinteressenten wegen des langen Wochenendes nicht teilnehmen konnten, soll es weitere Veranstaltungen dieser Art geben. Die Termine stehen noch nicht fest.

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