Stadt Halle verkauft 40 Grundstücke:
Run auf Bauplätze in der Bachweide beginnt
Exposés im Rathaus zu haben – eigene Internetseite

Halle. 24. November 2005. Nah an der Stadt, nah an der Natur und mit Blick auf den Südhang des Teutos: in Halle gibt es ab sofort wieder attraktive Baugrund­stücke zu kaufen. Unter dem Namen „Bachweide“ vermarktet die Stadt jetzt ihr Bauland südlich des Künsebecker Weges. Ziel ist es, vor allem Einpendler für das Wohnen in Halle zu begeistern.

Der Name „Bachweide“ ist neu, das Gelände war bisher im Volksmund bekannt als „Baugebiet Imsande“ oder „Bebauungsplan Nr. 50/ südlich Künsebecker Weg“. Beide Bezeichnungen eigneten sich jedoch nicht für die Vermarktung. Deshalb wurde ein Name gewählt, der auch Außenstehenden die Attraktivität verdeutlicht. „Die Grundstücke befinden sich in bester Lage. Denn es ist nicht weit in die Natur und es ist nicht weit in die Innenstadt“, beschreibt Halles Bürgermeisterin Anne Roden­brock-Wesselmann zwei besondere Merkmale. Von 7,3 Hektar Gesamtfläche sind nur 4,9 Hektar Bauland. Der Rest wird zum Grüngürtel mit Spielplatz und Fußwegen, die die neue Siedlung und den Kleinebach verbinden.

Die technischen Daten der Bauplätze erklärt Jürgen Keil, Leiter des Fachbereichs Planen – Bauen – Umwelt im Haller Rathaus: „Die Grundstücke sind zwischen 250 und 900 Quadratmeter groß und kosten je nach Lage 120, 125 oder 130 Euro pro Quadratmeter.“ Auch die Kosten für die Erschließung sind berechnet. Die sollen mit rund 18 Euro pro Quadratmeter am unteren Rand der Skala liegen.

Eine weitere Besonderheit der Grundstücke an der Bachweide wird die Bauherren freuen: Ihr Baugrund ist von jeglichen Verunreinigungen und festen Hindernissen befreit. Dafür gibt es sogar eine Garantie: die Abschlussdokumentation der laufenden Bodensanierung.

Der Bebauungsplan Nr. 50 lässt in der Bachweide viel Raum für die Ideen der Baufamilien: Gebaut werden können Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser. Pro Gebäude sind maximal zwei Wohneinheiten möglich. Die maximale Gebäudehöhe beträgt 10,50 Meter, die zulässige Dachneigung 30 bis 45 Grad. Carports und Garagen sind auch außerhalb der überbaubaren Flächen möglich. Einzige Einschränkung: Rote Dachziegel werden gewünscht.

Ab sofort ist im Rathaus ein Exposé für die Baugrundstücke zu haben. Heinz-Udo Lakemper in der Bauverwaltung (Telefon: 058201-183-139, E-Mail: HeinzUdo.Lakemper@gt-net.de) freut sich auf Anfragen. Wer online ist, kann sich vorab im Internet unter www.Bachweide.de schlau machen.

Die Vermarktungsinitiative der Stadt bindet auch alle anderen Grundstücksanbieter ein. Ihre Adressen finden sich sowohl in den Exposés wie auch im Internet. Insgesamt sind rund 100 Grundstücke in der Bachweide geplant. Gut drei Fünftel befinden sich in Privatbesitz, rund 40 in Händen der Stadt. Auch die Banken sind dabei. Weitere Partner aus der Bauwirtschaft will die Stadt gewinnen. „Das Projekt Bachweide verstehen wir auch als aktive Wirtschaftsförderung“, so Keil.

Halles Bürgermeisterin Rodenbrock-Wesselmann wird in den nächsten Tagen auch Haller Firmen anschreiben, ihnen für das schwarze Brett Infomaterial schicken. Sie sagt: „Nachdem uns am Neuen Kamp in Künsebeck schon vieles gelungen ist, wollen wir jetzt weitere Menschen, die nach Halle zur Arbeit kommen, gewinnen, auch hier bei uns in Halle Westfalen zu bauen und mit ihren Familien zu leben.“

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