Architektonisches Highlight: Haus der Familie Seck

Traumhaus in der Bachweide
bietet viel Platz für liebe Gäste

Ehemalige Bonner fühlen sich in Halle rundum wohl

HalleWestfalen. 20. Juli 2007. Mit den großen bodenliegenden Fenstern im Drempel-Bereich, dem außergewöhnlichen Carport und einem ausgefallenen gegenläufigen Zwerggiebel haben Stephan und Elisabeth Seck mit ihrem Neubau in der Bachweide für einen echten Hingucker gesorgt. Innen besticht das Einfamilienhaus durch sein offenes Raumkonzept und ein ungewöhnliches Gästezimmer. Über die architektonischen Besonderheiten hat sich das Haller Kreisblatt vor Ort informiert.

Familie Seck
Familie Seck ist im April in ihr Haus in die Christoph- Probst-Straße gezogen. Neben Vater Stephan
und Mutter Elisabeth gehören auch noch die beiden Töchter Johanna Marie (4 Jahre) und Louisa Sophie (1) zur Familie. Platz ist aus-
reichend vorhanden: Insgesamt 218 Quadrat-
meter Wohnfläche bietet das KfW 60-Energiesparhaus. Bei der Planung haben die Eltern nichts dem Zufall überlassen. Der Versmolder Architekt Heinz Cegiel entwarf gemeinsam mit den Secks das Traumhaus in Holzrahmenbauweise, das mit vielen architektonischen und energietechnischen Details ganz auf die vierköpfige Familie zugeschnitten ist. So unterstützen Solarzellen auf dem Dach die Warmwasser- und Heizungsanlage. Der Carport wurde so konzipiert, dass er mehr ist als nur eine PKW-Garage: Ein großes offenes Fenster in der Seite ermöglicht eine Sichtschneise von der Küche zum Sandkasten. Zusätzlich dient der zum Garten liegende Teil als überdachte Terrasse – unabhängig vom Wetter.

Im Inneren des Neubaus sorgt ein Kamin im offenen Kommunikationsbereich mit Küche, Wohn- und Esszimmer für gute Stimmung auch an kalten Winterabenden. Im Obergeschoss sind die bodentiefen Fenster ein absolutes Highlight. „Johanna Marie und Louisa Sophie sitzen unheimlich gerne auf dem Boden vor den Scheiben, weil sie von dort die beste Aussicht haben“, ist Elisabeth nach wie vor von dieser Planungsidee begeistert. Die Bauherren haben dabei in jedem Raum viel Wert auf Licht gelegt. Licht, dass alle Familienmitglieder auch im kleinen Wohnzimmer auf der ersten Etage genießen können. „Hierhin wollen wir uns zurückziehen, wenn wir mal Ruhe brauchen“, erzählt der 40-jährige Stephan. Er und seine gleichaltrige Frau haben zusätzlich unter dem Dach noch ein gemeinsames Arbeitszimmer.

Kind im Garten
Seit 1999, als sie von Bonn in die Lindenstadt zogen, wohnte Familie Seck in einem kleineren Haus zur Miete – mitten in Halle. Vor einem Jahr kam Tochter Louisa Sophie zur Welt. Spätestens dann war ihr ehemaliges Domizil zu klein. Mit Begeisterung erfuhren sie vom neuen Wohngebiet Bachweide und informierten sich sofort im Exposé der Stadt Halle über die Baumöglichkeiten. Bedenken hatten die Eltern vor dem Grundstückskauf nur wegen der Altlastensanierung. Denn die beiden sind als Chemiker bei der Girindus AG in Künsebeck tätig. Dr. Stephan Seck leitet die Abteilung der Verfahrensentwicklung – Dr. Elisabeth ist Laborleiterin der Qualitätskontrolle. Somit konnten sie die Gutachten ihres Grundstücks im Detail prüfen und stellten keine erhöhten Werte fest. Damit stand für sie fest: „Hier können wir unser Traumhaus mit allen Wünschen in die Tat umsetzen - genauso wie wir es wollen.“

Haus mit Carport
Familie Seck hatte sich nach langer Suche im April dieses Jahres für ein Grundstück in der Bach-
weide entschieden. Bedingung dabei: es musste in Halle sein. „Hier gefällt es uns gut. Die Innenstadt ist ver-
kehrsberuhigt und es ist alles zu Fuß zu errei-
chen“, erzählt Elisabeth. Außerdem könne man in Halle alles kaufen – auch Spielwaren und Bekleidung.

Als Stephan und Elisabeth Seck zuletzt von Bonn nach Halle gezogen sind, haben sie dort viele Freunde und Verwandte zurückgelassen. Doch die kommen heute gerne zu Besuch. Kein Wunder: sie verfügen im 25 Quadratmeter großen Gästezimmer auf zwei Etagen über ein eigenes Schlaf- und Wohnzimmer sowie ein Bad - Der Traum eines jeden Gastes.

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