Haller Neubürger finden in der
Bachweide ihr Traumgrundstück

Umzug von Bad Salzdetfurth in die Lindenstadt

HalleWestfalen. 20. Juli 2007. Bad Salzdetfurth: ein kleines und beschauliches Städtchen in der Nähe von Hildesheim. 8.000 Einwohner leben dort. Nein, genau genommen sind es jetzt nur noch 7.996. Denn seit Anfang Januar wohnen Carsten, Jutta, Justus und Carlo Möhring dort nicht mehr. Die Familie hat sich für einen Umzug nach Halle Westfalen entschieden. Das Westfalen-Blatt hat sie besucht und nach den Gründen ihrer Entscheidung für die Lindenstadt befragt.

Familie Möring
Der 38-jährige Familien-
vater Carsten arbeitet seit kurzem bei Fuchs Gewürze in Dissen. Mutter Jutta kehrt ab Oktober in ihren ehe-
maligen Beruf zurück.
Die 32-Jährige ist Polizistin und wird in Gütersloh ihren Dienst-
sitz haben. Auf der Suche nach einem geeigneten Wohnort zwischen ihren Arbeitsstätten hatten die Möhrings die Wahl - Versmold oder Harsewinkel wären vielleicht sinnvoller gewesen. Doch für die beiden stand fest: „Wir wollen unbedingt in Halle leben.“ Beim Besuch der Schwester im Altkreis las Vater Carsten in der Zeitung vom Neubaugebiet Bachweide. Im Exposé der Stadt informierten sie sich ausführlich, denn den Kindern zuliebe kam für Carsten und Jutta Möhring nur ein Leben im Grünen in Frage. Und trotz der Ansprüche an ihr zukünftiges Grundstück wurden sie hier schnell fündig. In der Alexander-Schmorell-Straße fanden sie ein ideales Eckgrundstück.

Dass die Bachweide eine besondere Vielfalt an individuellem Wohnen bietet, wird bei den Bewohnern und bei Familie Möhring besonders geschätzt. „Die Grundstücke sind nicht von der Stange und machen das Wohngebiet attraktiv“, sagt Vater Carsten, der dabei seinen Blick durch die große Fensterfront im Wohnzimmer direkt ins Grüne schweifen lässt. Denn dort grenzen direkt an ihren Garten die Kleinebach-Aue und ein Waldstück und laden seine Kinder zum Spielen geradezu ein. Apropos Kinder: durch den engen Kontakt zu den Nachbarsfamilien haben die Söhne schnell Freunde gefunden: „Ben, Frederik, Luis und Felix gehen im Sommer auch mit mir zur Schule“, freut sich der sechsjährige Justus. Und sein kleiner Bruder Carlo hat mit Nachbarskind Laura schon enge Bande geknüpft. Besonders die Schaukel der kleinen Freundin aus der Nachbarschaft hat es dem jüngsten Familienmitglied angetan. Wenn dann demnächst der große Spielplatz in der Kleinebach-Aue gebaut wird, scheinen keine Kinderwünsche mehr offen.

Kinder am Fenster
Doch da ist noch viel mehr, was die junge Familie an ihrer neuen Heimat schätzt. So sind die kurzen Wege zum Kindergarten vom dreijährigen Carlo und zur zukünftigen Grund-
schule des sechsjährigen Justus Faktoren, die für die Lindenstadt und besonders die Bachweide gesprochen haben. Auch die Nähe zur Innenstadt mit ihrer großen Auswahl an Geschäften hat den Haller Neubürgern imponiert. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es in der Bachweide keinen Durchgangsverkehr gibt.

So fühlen sie sich in ihrem neuen Domizil richtig wohl. Dazu beigetragen hat sicherlich auch das schmucke Fertighaus, dass sich Carsten und Jutta Möhring auf ihr Grundstück haben setzen lassen. Mit 170 Quadratmeter Wohnfläche, dem hohen und hellen Wohnbereich und der imposanten Galerie hat sich die Familie in Halle einen echten Lebenstraum erfüllt.

Galerie
Und wenn nach einem bekannten Sprichwort tatsächlich des einen Freud mit dem Leid des anderen verbunden ist, so kann man feststellen: auf der einen Seite hat Bad Salzdetfurth zwar vier Einwohner weniger. Dafür können sich aber die Westfalen in Halle freuen: Dort sind es nämlich seit Januar 21.604.

zurück