Familie Klare genießt das Leben in der Bachweide
Haller Neubürger haben den Umzug nicht bereut
Stefan und Anett Klare sitzen bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse ihres neuen Eigenheimes. Von dort beobachten sie ihre dreijährige Tochter Laura, die vergnügt auf der Schaukel sitzt. Genau vor einem halben Jahr ist die junge Familie aus der Großstadt Bielefeld ins idyllische Halle gezogen. Der Haller Willem hat sie besucht und nach ihren ersten sechs Monaten in der Bachweide befragt.
Anfang Januar ist Familie Klare aus Bielefeld- Senne weggezogen. Dort wohnten der 36-jährige Familienvater, seine 27-jährige Ehefrau und die kleine Tochter in einem Mehrfamilienhaus zur Miete. Die Vorstadt- Hektik vor der Tür und hinter dem Balkon das Rauschen der Autobahn. Auch zur Arbeit nach Jöllenbeck war Stefan Klare täglich eine Stunde unterwegs. Das alles änderte sich mit einer Annonce in der Zeitung. „Grundstück im Neubaugebiet in ruhiger und idyllischer Lage“ war dort zu lesen. Für den Projektingenieur und die Fachfrau für Qualitätssicherung stand schnell fest: Die Bachweide schauen wir uns aus nächster Nähe an. Sie fuhren nach Halle und waren von Anfang an begeistert: „Die Nähe zum Kindergarten, zu den Schulen und zur Natur haben uns überzeugt“, berichten die jungen Eltern.
Das Grundstück war schnell gekauft, bis zum Baubeginn dauerte es noch einmal ein knappes halbes Jahr. Im September 2006 feierten die Klares als erste Bewohner der Bachweide Richtfest und wurden damals von Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann mit Blumen begrüßt. Vier Monate später zog die junge Familie ins neue Domizil in der Alexander-Schmorell-Straße 20 ein.
Momentan stört der Baulärm noch ein wenig, aber damit haben Stefan und Anett Klare kein Problem: „Das wussten wir ja vorher.“ So genießt die junge Familie ihr neues Glück. Tochter Laura hat in der Nachbarschaft schon Freunde gefunden. „Sie lädt die Kinder immer zum Schaukeln ein“, erzählt die stolze Mutter. Mit denen könne sie in der Bachweide ungestört spielen. Dank nur einer Zufahrt ist das Neubaugebiet frei von Durchgangsverkehr. Wenn dann bald auch noch der große Spielplatz in der Kleinebach-Aue gebaut wird, ist das Kinderglück vollkommen.
In der Spielgruppe, die Tochter Laura zweimal pro Woche besucht, hat sie ebenfalls schon Gleichaltrige kennen gelernt. Ideal ist auch die Nähe zum AWO-Kinder-
garten am Gartnischer Weg. „Da ich ab August wieder arbeite, ist es schön, dass meine Tochter dort dann gut untergebracht ist“, erzählt Mutter Anett. Auch die Nähe zum Bäcker und die idyllische Lage am Stadtrand haben die Familie überzeugt. „Von hier kann man hervorragend zu wunderschönen Spaziergängen in den Teutoburger Wald starten“, erzählt Familienvater Stefan, der als Projektingenieur bei Boge Kompressoren arbeitet. Weil er oft erst spät abends nach Hause kommt, ist er froh, am Wochenende in der Bachweide absolute Ruhe vorzufinden. Hier hört man sonntags gar nichts“, berichten die beiden. Angetan sind die Neubürger vom Haller Charme. „Richtig genossen“ haben sie das Haller-Willem-Fest im Mai, bei dem sie die familiäre Atmosphäre der Lindenstadt hautnah erleben konnten.
Eine Atmosphäre, die Familie Klare auch in der Bachweide kennen gelernt hat. „Hier ist jeder neu und man kann hervorragend Kontakte knüpfen“, erzählt Vater Stefan. Zum vollkommenen Glück fehlt jetzt nur noch die Fertigstellung der Hofeinfahrt und des Einganges, was der 36-Jährige in Eigenregie erledigen wird. Und die Nachteile? „Ja die gibt es“, erzählt Stefan Klare, der schmunzelnd hinzufügt: „Momentan lohnt es sich nicht, Schuhe zu putzen und die Autos zu waschen.“ Doch diese Probleme werden in Kürze der Vergangenheit angehören. Denn wenn alle Grundstücke verkauft und die Häuser gebaut sind, verwandelt sich das Baugebiet in ein begrüntes und sauberes Wohnviertel.
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